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Unterschied Antioxidantien - pflanzliche Reduktionsmittel ?

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    Unterschied Antioxidantien - pflanzliche Reduktionsmittel ?


    Zunächst würde mich interessieren was der Unterscheid zwischen einem pflanzlichen Antioxidans und einem pflanzlichen Reduktionsmittel ist. Wurde da nur ein neuer Begriff gewählt der interessanter klingt ?
    Um die Sache nicht zu komplizieren bleiben wir mal bei pflanzlichen Antioxidantien und pflanzlichen Reduktionmitteln.

  • #2
    Organische - pflanzliche Reduktionsmittel sind Traubenzucker, Glucose, Rohrzucker, Melasse,

    Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
    Prinzipiell dürfte eine antioxidativ wirkende Substanz ähnlcih sein wie eine Antioxidans. Ist nur ein anderer Name. Allerdings gibt es Reduktionsmittel, die ich jetzt nicht unebdingt als Medkament oder Nahrungsmittel verwenden würde. Aber du hast ja nach pflanzlichen Reduktionsmitteln gefragt ...

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    • #3
      Antioxidantien sind Stoffe, die vor oxidativen Prozessen schützen. Verbildlicht könnte man sagen, sie verhindern das Rosten von Metall, denn der Vorgang des Rostens ist ein oxidativer Prozess und genau wie beim Metall Rost entsteht, so entstehen im Gewebe freie Radikale. Durch oxidative Prozesse (siehe auch oxidativer Stress) verändern sich die Zellen, sehr schön kann man das auch bei geriebenen Karotten sehen, die sehr schnell braun werden. Fügt man aber zuvor einige Tropfen Zitronensaft hinzu, verlangsamt sich dieser Prozess. Bei bräunlich werdenden Apfelscheiben bewirken ein paar Tropfen Zitronensaft sogar eine Umkehr der Reaktion und die bräunliche Farbe verschwindet wieder. So lange wie die antioxidativen Stoffe im Zitronensaft nicht verbraucht sind. Die Antioxidantien fangen also den „Rost“ auf und machen ihn unschädlich. Pflanzliche Antioxidantien in Lebensmitteln
      1. Vitamin C (Zitrone und a. Zitrusfrüchte, Apfel, Aprikose, Brokkoli, Grünkohl, grüne Paprika, Brennnessel (7x mehr Vit. C als Orangen), Johannisbeeren, Spinat, Kiwi, Tomaten)
      2. Vitamin E (Walnuss, Olivenöl, Leinöl, Avokado, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Vollkorngetreide)
      3. Vitamin A (Karotten, Eigelb, Süßkartoffeln, Kürbis, Milch, Butter)
      4. Beta-Carotin ( ist eine Vorstufe des Vitamin A – siehe dort)
      5. Polyphenole (= Pflanzliche Farbstoffe, wie Anthocyane, Flavonoide u. OPC; z.B. in der Schale von schwarzen Johannisbeeren, im Rotwein (rote Schale), Tomate, Aronja, Kaffee, Grün-, Schwarz- u. Matchatee, Kartoffeln (vor allem Süßkartoffeln), Zwiebeln
      6. Selen (Paranüsse, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, Vollkorn, Milchprodukte)
      7. Zink (Schalentiere, Innereien, rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Geflügel, Fisch, Eier, Käse (vor allem Ziegenkäse), Milch)
      8. Coenzym Q10 (fetter Fisch, Leber, Erdnüsse, Brokkoli, Spinat, Vollkorn)
      9. Wildpflanzen, z. B. Löwenzahn, Vogelmiere, Melde, Giersch etc.

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